In der Netzhaut gibt es Zapfen, die für das Sehen im Hellen zuständig sind, und Stäbchen für das Sehvermögen bei Dämmerung. Tagblindheit entsteht aufgrund einer Degeneration der Zapfen. Das bedeutet, dass betroffene Hunde im Hellen blind sind. Da die Stäbchen in der Netzhaut aber normal arbeiten, sehen Betroffene bei Dämmerung gut. Von grellem Licht fühlen sie sich geblendet und meiden es, oder kneifen die Lider zusammen. Betroffene Rassen, für die ein Gentest besteht, sind Deutsch Kurzhaar und Alaskan Malamute.