Sinus cavernosus Syndrom

Der Sinus cavernosus ist ein Hohlraum in der Bindegewebsschicht, die das Hirn umgibt (Dura mater). Er liegt beidseits auf Höhe der Hypophyse und führt venöses Blut aus dem Kopfbereich. Außerdem verlaufen in ihm die Arteria carotis interna und mehrere Nerven: N. oculomotorius, N. trochlearis, zwei Äste des N. trigeminus (N. maxillaris, N. ophthalmicus) und N. abducens.
Vom Sinus cavernosus Syndrom spricht man, wenn die Nervenfunktion der durch den Sinus führenden Nerven gestört ist. Folgende Symptome treten in diesem Fall auf: Ptosis, Mydriase, Exophthalmus, Ausfall des Cornealreflexes, des Palpebralreflexes. Menschen klagen auch über starke Kopfschmerzen. Zusätzlich können auftreten: pulsierender Exophthalmus, Fieber, Bewusstseinsstörungen.
Mögliche Ursachen sind: Thrombose, Tumor, Blutung, Aneurysma, Carotis-Cavernosus-Fistel.