Blut am Auge kann sich außen an der Bindehaut oder im Augapfel selbst befinden.
Bei äußeren Blutungen werden die Augenlider auf Verletzungen untersucht. Ist der Lidrand verletzt, wird er stufenlos genäht. Dies ist wichtig, da die Lider wie ein Scheibenwischer über die sehr empfindliche Hornhaut gleiten. Jede Unebenheit des Lidrandes kann lebenslang zu Problemen führen.
Blutungen im inneren Auge können entweder aufgrund einer perforierenden Verletzung (durch eine Katzenkralle oder einen Fremdkörper), oder aufgrund einer erhöhten Blutungsneigung entstehen.
Bei Blutungen aufgrund einer erhöhten Blutungsneigung des Körpers wird nach der Ursache geforscht. Desweiteren wird der Augeninnendruck gemessen, da Blut in der Vorderen Augenkammer einen Anstieg des Augeninnendruckes hervorrufen kann, der wiederum zum Verlust des Auges führen könnte. Zusätzlich wird die Netzhaut auf Blutungen untersucht (Indirekte Ophthalmoskopie), da diese zur Blindheit führen könnten.
Bei perforierenden Verletzungen der Hornhaut erfolgt meistens eine Hornhaut-Naht. Die inneren Augenstrukturen werden dabei auf weitere Verletzungen, z.B. der Linse, untersucht, da diese wiederum zu einer Uveitis führen können.